Wachauer Marillenstrudel – klassisch, saftig und einfach lecker

In meiner Küche ist der Sommer immer dann spürbar, wenn der Duft von frischen Marillen und gebackenem Teig durch das offene Fenster zieht. Wachauer Marillenstrudel ist mein absolutes Highlight der Marillensaison – leicht, fruchtig, unkompliziert und einfach ein Stück Heimatgefühl zum Nachmittagskaffee.

Der Mürbteig umhüllt die süßen, goldenen Marillen, dazu geriebene Mandeln und etwas Zitronenschale: Da wird jeder Bissen zum zarten Genuss. Egal ob lauwarm oder bereits abgekühlt serviert – der Strudel schmeckt nie besser als mit reifen Marillen direkt aus der Wachau.

Inhaltsverzeichnis

Sonniger Genuss: Was den Wachauer Marillenstrudel besonders macht

Wachauer Marillenstrudel steht für pure Sommerfreude. Frische, saftige Marillen sorgen im Zusammenspiel mit feinem Mürbteig für ein Geschmackserlebnis, das leicht und fruchtig bleibt. Mandelaromen und ein Hauch Zitrone bringen zusätzlich Tiefe in jeden Bissen.

Der Strudel ist ein echtes Familienklassiker – er gelingt ohne große Backkünste und macht Eindruck, wenn Gäste vorbeikommen. Was ihn besonders macht: Die Mitte bleibt offen, damit die Marillen ihren vollen Duft entfalten. Du bekommst eine perfekte Balance zwischen süßer Füllung und mürbem Rand, goldgelb gebacken, mit zarter Zuckerkruste.

Zutaten im Fokus: Das braucht dein Wachauer Marillenstrudel

Für diesen Wachauer Marillenstrudel brauchst du nur eine Handvoll Zutaten. Kurze Wege, viel Geschmack – und garantiert keine Überraschungen.
  • Mehl – Sorgt für den zarten, mürben Teig als Grundlage.
  • Butter – Für Geschmack und perfekte Konsistenz, laktosefrei möglich.
  • Staubzucker – Süßt den Teig und bringt feine Süße ins Finale.
  • Ei – Bindet den Mürbteig, wird auch zum Bestreichen verwendet.
  • Bio-Zitrone (abgeriebene Schale) – Für Frische und leicht herben Akzent.
  • Schlagrahm oder Milch (optional, laktosefrei) – Macht den Teig geschmeidiger, wenn nötig.
  • Marillen (Aprikosen) – Die Hauptattraktion, herrlich fruchtig und saftig.
  • Kristallzucker – Kommt direkt über die Marillen und verstärkt ihr Aroma.
  • Geriebene Mandeln – Saugfähig, nussig und geben der Füllung Substanz.
  • Ei zum Bestreichen – Für die goldgelbe, glänzende Oberfläche.

Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.

So gelingt dir der Wachauer Marillenstrudel: Schritt für Schritt

Der Weg zum perfekten Marillenstrudel ist einfach. Am gemütlichsten rollt sich der Teig übrigens direkt auf dem Backpapier aus – ganz ohne großes Umlegen.
  1. Bereite den Mürbteig zu, indem du alle Zutaten entweder von Hand oder mit dem Knethaken deiner Küchenmaschine vermengst, bis der Teig glatt ist. Ist er zu trocken, gib optional etwas Schlagrahm oder Milch hinzu. Den Teig abgedeckt etwa eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
  2. Wasche die Marillen, tupfe sie trocken und schneide sie in Viertel. Die Farbe der Früchte sollte intensiv orange leuchten und einen süßen Duft verströmen.
  3. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und heize dein Backrohr auf 180° C Ober-/Unterhitze vor. Das sorgt für gleichmäßige Hitze und ein goldbraunes Ergebnis.
  4. Rolle den Mürbteig auf dem Backpapier ca. 3 mm dick aus, rechteckig, etwa Backblechgröße. Ziehe das Backpapier samt Teig aufs Blech. Lege die Marillen mittig der Länge nach auf, lasse rundum etwas Abstand. Streue Kristallzucker und Mandeln gleichmäßig darüber. Klappe die Teigränder links und rechts über die Füllung, dann oben und unten – die Mitte darf offengehalten werden, damit die Marillen sichtbar bleiben.
  5. Verquirle ein Ei und bestreiche den Strudel damit, so bekommt er seinen typischen Glanz.
  6. Backe den Strudel, bis er goldgelb und knusprig ist. Der Duft im Haus verrät dir: Jetzt ist er fertig. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben. Am besten schmeckt er lauwarm oder kalt.

Genuss mit Biss: Tipps und häufige Fehler beim Marillenstrudel

Knuspriger Rand, saftige Mitte und eine Füllung, die nicht herausläuft – das macht einen guten Marillenstrudel aus. Damit du das perfekte Ergebnis bekommst, helfen ein paar Tricks:
  • Lasse den Mürbteig ausreichend rasten, so lässt er sich entspannter ausrollen und reißt nicht.
  • Bestreue die Marillen gleichmäßig mit Mandeln – sie nehmen überschüssige Flüssigkeit auf.
  • Die Marillen sollten reif, aber nicht überreif sein, sonst geben sie zuviel Saft ab.
  • Teig zu dick ausgerollt? Dann dauert das Backen länger und das Verhältnis von Teig zu Füllung passt nicht mehr.
  • Achte darauf, dass die Enden gut verschlossen sind, damit die Füllung beim Backen nicht seitlich ausläuft.
Goldgelbe Farbe, ein duftiges Aroma und ein Marmeladengeschmack sorgen für richtiges Marillenstrudel-Feeling. Sollte doch mal etwas Saft austreten – kein Drama! Gerade das macht einen Strudel manchmal besonders schön rustikal.

Variation und Servierideen: Strudel mal anders

Der klassische Wachauer Marillenstrudel ist schon pur ein Sommerstar. Willst du etwas aufpeppen, kannst du Rosinen, gehackte Pistazien oder ein bisschen Zimt zwischen die Marillen geben.

Als Begleitung passen:

  • Ein Klecks (laktosefreier) Schlagrahm
  • Vanilleeis für ein Extra an Erfrischung
  • Ein Spritzer Zitronensaft für noch mehr Frische
Du kannst den Strudel als Dessert nach einem leichten Mittagessen reichen oder als süße Begleitung zum Sonntagskaffee. Auch auf dem Picknick macht er sich gut, weil er beim Transport nicht zerfällt.

Aufbewahrung und Vorbereitung: Was du wissen musst

Sollte tatsächlich etwas vom Marillenstrudel übrig bleiben, kannst du ihn gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag schmeckt er sogar noch einen Hauch aromatischer. Möchtest du vorbereiten? Du kannst den Mürbteig am Vorabend zubereiten und gekühlt lagern, die Füllung solltest du jedoch erst direkt vor dem Backen auflegen – so bleibt alles frisch und saftig.

Zum Aufwärmen eignet sich ein kurzer Aufenthalt im Ofen oder auf dem Toasterblech – so wird der Strudel wieder herrlich mürbe. Ein Einfrieren des gebackenen Strudels ist möglich, allerdings ist die Konsistenz nach dem Auftauen oft weicher und weniger knusprig.

FAQs about Wachauer Marillenstrudel

Kann ich tiefgekühlte Marillen für den Wachauer Marillenstrudel verwenden?

Ja, das funktioniert, aber frische Marillen sorgen für ein besseres Aroma und eine festere Konsistenz. Auftauen und gut abtropfen lassen, um zu viel Saft zu vermeiden.

Wie bewahre ich Wachauer Marillenstrudel am besten auf?

Du kannst den Strudel luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Er bleibt so mehrere Tage frisch und schmeckt auch am Folgetag wunderbar.

Was tun, wenn der Teig beim Backen reißt?

Beim Backen können kleine Risse am Teig entstehen, aber das ist kein Grund zur Sorge. Einfach mit etwas Staubzucker bestäuben – das kaschiert kleine Schönheitsfehler und macht’s besonders charmant.

Muss ich Mandeln verwenden oder gibt es Alternativen?

Geriebene Mandeln saugen die Flüssigkeit der Marillen auf und geben ein feines Aroma. Alternativ eignen sich gemahlene Haselnüsse oder Semmelbrösel als Ersatz.

Sommerglück auf dem Teller

Mit dem ersten Bissen vom Wachauer Marillenstrudel fühlst du dich wie mitten im Sommer – egal, wie das Wetter draußen ist. Der Duft von gebackenen Marillen, die knusprige Kruste und die süße, saftige Füllung machen diesen Strudel zu einem Lieblingsrezept, das einfach immer passt.

Ob auf der Terrasse serviert oder als süßer Abschluss eines Essens: Ein Stück Strudel, noch lauwarm, Goldstaub auf der Oberfläche und Marillen, die so sonnig leuchten wie der Sommer selbst.

Das könnte dir auch schmecken

Wenn du den Wachauer Marillenstrudel magst, probiere auch diese Rezepte mit Aprikosen oder fruchtigen Desserts:

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Zum Glasieren des Mürbteigs beim Backen

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Zum Vermengen der Marillenfüllung und Teigzubereitung

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Wachauer Marillenstrudel
Anneliese

Wachauer Marillenstrudel aus Mürbteig und mit vielen Marillen, laktosefrei - fruchtig & leicht

Der Wachauer Marillenstrudel ist aus vielen Marillen, einem leichten Mürbteig und geriebenen Mandeln - sommerlich, leicht, köstlich!
Prep Time 1 hour
Cook Time 45 minutes
Total Time 1 hour 45 minutes
Course: Kuchen & Torten

Ingredients
  

Ingredients
  • 240 g Mehl
  • 160 g Butter (laktosefrei, wenn du sehr empfindlich bist)
  • 80 g Staubzucker
  • 1-2 EL Schlagrahm oder Milch, laktosefrei (optional)
  • 500 g Marillen (= Aprikosen)
  • 100 g Kristallzucker
  • 50 g geriebene Mandeln

Equipment

  • Küchenmaschine

Method
 

Instructions
  1. Mit dem Mürbteig beginnen: Die Zutaten für den Mürbteig mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Mürbteig kneten. Falls der Teig zu trocken ist, mit 1-2 EL Schlagrahm oder Milch (laktosefrei) binden. Den Teig im Kühlschrank ca. 1 Stunde rasten lassen.
  2. Während der Mürbteig kühlt, die Marillen (Aprikosen) waschen und trocken tupfen, halbieren, entsteinen und vierteln.
  3. Backblech mit Backpapier belegen. Backrohr vorheizen auf 180° C Ober-/Unterhitze.
  4. Mürbteig direkt auf dem Backpapier etwa 3 mm dick zu einem Rechteck von ca. 30 x 35 cm ausrollen. Das Backpapier samt Teig auf das Backblech ziehen. Den Strudel in der Mitte der Länge nach mit den geviertelten Marillen belegen, einen Abstand von ca. 3 cm zum linken und rechten Rand lassen. Die Marillen mit dem Kristallzucker und den geriebenen Mandeln bestreuen. Den Teig erst links und rechts über die Marillen klappen, dann oben und unten. Der Strudel darf in der Mitte offen bleiben.
  5. Das Ei verquirlen und den Mürbteig damit bestreichen.
  6. Den Strudel je nach Backrohr in ca. 45 Minuten goldgelb backen. Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestreuen. Schmeckt lauwarm und kalt.

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