Über mich

Manche Menschen lernen kochen aus Büchern. Ich habe es am Herd meines Vaters gelernt — und das war alles andere als leise oder ordentlich.

Mein Name ist Anneliese Koch. Ich bin 1985 in den USA geboren, als Tochter eines deutschen Vaters und einer amerikanischen Mutter. Mein Vater, Wolfgang, war Koch von Beruf — und leidenschaftlicher Koch aus Überzeugung. Zuhause roch es immer nach irgendetwas: nach geschmortem Fleisch, nach frisch gebackenem Brot, nach den Kräutern, die er auf der Fensterbank zog. Die Küche war sein Reich, und ich war von klein auf sein neugierigster Gast.


Von Amerika nach Deutschland

Im Jahr 2000 zog unsere Familie nach Deutschland — zurück in die Heimat meines Vaters. Ich war 15 Jahre alt, sprach ein holpriges Schulbuchdeutsch und kannte Deutschland hauptsächlich aus den Geschichten meines Vaters. Was ich aber sofort verstand: das Essen hier war anders. Die Märkte, die Metzger, die Bäckereien, die Jahreszeiten auf dem Teller. Mein Vater blühte auf. Und ich schaute zu.

Deutschland wurde meine Heimat. Und die Küche blieb der Ort, an dem ich mich am ehesten zuhause fühlte — egal ob in Berlin, in einer kleinen Mietwohnung mit zwei Herdplatten, oder heute in meiner eigenen Küche.


Der Weg meines Vaters — und meiner

Mein Vater hat mir nie gesagt: „Du musst kochen lernen.” Er hat es einfach vorgelebt. Wie man Geduld in eine Soße gibt. Wie man aus drei übrigen Zutaten etwas Echtes macht. Wie man für Menschen kocht, nicht für Rezepte. Diese Dinge haben sich in mich eingebrannt — nicht als Regeln, sondern als Haltung.

Irgendwann habe ich aufgehört, nur zuzuschauen, und angefangen, selbst auszuprobieren. Erst für mich, dann für Freunde, dann für die Familie. Und irgendwann wurde mir klar: Das hier will ich nicht für mich behalten.


Warum Rezeptschrank

Rezeptschrank ist mein digitaler Küchenschrank — der Ort, an dem ich aufbewahre, was funktioniert. Keine Showküche, keine Profiausstattung, keine Gerichte, die drei Tage Vorbereitung brauchen. Nur echte Rezepte, die ich selbst koche. Für Alltage, an denen man nach der Arbeit trotzdem etwas Gutes auf den Tisch bringen möchte. Für Wochenenden, an denen man mehr Zeit hat. Für alle, die kochen mögen — oder es noch lernen wollen.

In meinen Rezepten stecken zwei Welten: die deutsche Küche meines Vaters und die amerikanischen Einflüsse meiner Mutter. Manchmal klassisch, manchmal eine Mischung aus beiden. Immer mit dem Ziel, dass es am Ende schmeckt und Spaß macht.


Was dich hier erwartet

  • Rezepte, die ich selbst regelmäßig koche — nicht einmal für ein Foto und dann nie wieder
  • Klare Anleitungen, auch für Einsteiger
  • Ehrliche Tipps: was funktioniert, was ich beim ersten Mal falsch gemacht habe, wie man es besser macht
  • Keine unnötigen Zutaten, keine Ausstattung, die man im Alltag nicht hat

Ich freue mich, dass du hier bist. Schau dich um, such dir ein Rezept aus — und wenn du Fragen hast oder mir von deinem Ergebnis erzählen möchtest, schreib mir gerne über das Kontaktformular.

Guten Appetit,
Anneliese


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Anneliese Koch – Rezeptschrank